Die Feuerwehr Dortmund besteht aus 9 Feuerwachen der hauptamtlichen Kräfte und 21 Einheiten der ehrenamtlichen Kräfte. Der Löschzug 17 ist als Teil der Freiwilligen Feuerwehr zuständig für den Brandschutz und die technische Hilfeleistung bei Notfällen sowie die Erstversorgung bei medizinischen Notfällen in ihrem Ausrückebereich.
Der Löschzug 17 wird, wie alle Löschzuge der Freiwilligen Feuerwehr, bei mittleren und größeren einzelnen Einsätzen hinzugezogen und unterstützt die hauptamtlichen Kräfte bei der Schadensabwehr. Im Falle eines erhöhten Einsatzaufkommens, wie es beispielsweise bei Unwetterlagen vorkommt, arbeitet der Löschzug bzw. das jeweilige Fahrzeug den Einsatz eigenständig ab. Sollte ein Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr einen Einsatzort schneller erreichen können, als die Berufsfeuerwehr, wird dies bei der Alarmierung berücksichtigt. Ebenso wird eine mögliche Ausrückezeit abhängig von der Tageszeit berücksichtigt.
Im Falle eines eingehenden Notrufs in der Leitstelle der Feuerwehr Dortmund wird die Art des Notrufs durch den Disponenten der Leitstelle bewertet und die dafür erforderlichen Einheiten alarmiert. Die Alarmierung landet dann auf einem Funkmeldeempfänger, den jedes Mitglied der Einsatzabteilung mit sich führt. Daraufhin fahren alle alarmierten Kräfte des Löschzuges zunächst zur Feuerwache, um sich dort auszurüsten. Sind mindestens sechs Kräfte an der Feuerwache eingetroffen, rückt normalerweise das erste Fahrzeug aus, alle weiteren Kräfte besetzen dann die noch verbleibenden Fahrzeuge und fahren zur Einsatzstelle. Vor Ort erfolgt dann nach einer ersten Erkundung durch den Einsatzleiter die Menschenrettung oder weitere Gefahrenabwehr.
Derzeit besteht die Einsatzabteilung des Löschzuges aus 4 Feuerwehrfrauen und 31 Feuerwehrmännern im Alter zwischen 17 und 44 Jahren. Neue Mitglieder gewinnt der Löschzug sowohl aus der Jugendfeuerwehr, als auch durch Quereinsteiger.
Der Löschzug verfügt über vier Fahrzeuge. Zwei Löschfahrzeuge (HLF20 und LF KatS) sowie einen Einsatzleitwagen ELW1 und einen Schlauchwagen SW2000-KatS des Bundes zum Einsatz im Rahmen des Katastrophenschutzes.
Das Einsatzgebiet umfasst die Dortmunder Ortsteile Persebeck, Kruckel, Eichlinghofen, Menglinghausen, sowie Teile von Barop, Großbarop, Kleinbarop. Einsatzschwerpunkte sind hier die TU und FH Dortmund sowie der Technologiepark.
Die Jugendfeuerwehr ist seit 1979 Teil des Löschzuges Persebeck mit dem Ziel Mädchen und Jungen im Alter zwischen 11 und 16 Jahren das Thema Feuerwehr näher zu bringen. Das bedeutet allerdings nicht, dass es jede Woche nur darum geht, die Fahrzeuge und Geräte richtig benutzen zu können. Der Übungsdienst ist so vielseitig wie das Thema Feuerwehr selbst. Neben Einsatzübungen, die größtenteils in gleicher Weise ablaufen, wie bei der Einsatzabteilung selbst, werden Ausflüge zu anderen Feuerwachen, Kinobesuche, Sportaktivitäten und viele Dinge mehr unternommen. Mehrmals im Jahr gibt es auch teils mehrtägige Sonderveranstaltungen wie den Stadtjugendfeuerwehrtag oder ein BF-Wochenende bei dem die Jugendlichen den Tagesablauf wie auf einer Feuerwache der Berufsfeuerwehr nachempfinden können.
Derzeit besteht die Jugendfeuerwehr aus 4 Mädchen und 11 Jungen im Alter zwischen 11 und 16 Jahren sowie fünf Betreuerinnen und Betreuern.
Die Dienste finden 14-tägig immer Dienstags zwischen 17:45 und 19:45 statt. Während der Schulferien findet in der Regel kein Übungsdienst statt.
Mindestens einmal im Jahr werden mehrtägige Fahrten zu Jugendherbergen oder Zeltlagern innerhalb Deutschlands unternommen.
Im Falle eines medizinischen Notfalls muss zu jeder Zeit innerhalb von 8 Minuten im Dortmunder Stadtgebiet medizinische Hilfe beim Patienten sein. Dies kann nicht immer zu 100 % gewährleistet sein. Ist es nicht möglich, dass innerhalb dieser Zeit ein Rettungswagen beim Patienten sein kann, wird zusätzlich eine Einheit der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert, um die notwendige Erstversorgung beim Patienten durchzuführen.
Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr müssen, bevor sie als First Responder eingesetzt werden können, eine Ausbildung als Rettungshelfer absolvieren. Diese umfasst eine theoretische Grundausbildung und ein Praktikum auf einem Rettungswagen. Im Anschluss an die Ausbildung müssen sich alle First Responder jährlich fortbilden und sich mit neuen medizinischen Erkenntnissen vertraut machen.
Löschzuge, die auch die Funktion der First Responder für ihr Einsatzgebiet übernehmen, sind zusätzlich zur üblichen Beladung der Fahrzeuge mit medizinischem Gerät ausgestattet. So ist es auch möglich, dass lebensrettende Sofortmaßnahmen wie eine Defibrillation mit zusätzlicher Sauerstoffgabe im Rahmen einer Wiederbelebung nach erfolgtem Herzstillstand mit hoher Erfolgswahrscheinlichkeit möglich ist.
Das System First Responder wurde bei der Stadt Dortmund im Jahre 1998 etabliert. Der Löschzug 17 war mit acht Kameraden damals einer der ersten Löschzüge, denen die neue Aufgabe übertragen wurde. Beim Löschzug 17 gingen die First Responder am 01.01.1999 in Dienst und sind seitdem fester Bestandteil der Arbeit und Einsätze im Löschzug. Heute sind insgesamt 24 Kameradinnen und Kameraden als First Responder ausgebildet.
Sie haben eine Frage, Idee oder wollen im Ehrenamt unterstützen und interessieren sich für das Thema Freiwillige Feuerwehr oder Jugendfeuerwehr? Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an info@feuerwehr-persebeck.de.
Feuerwehr Dortmund
Löschzug Persebeck
Kruckeler Str. 363
44227 Dortmund
Dies ist der Webauftritt des Löschzuges Persebeck der Feuerwehr Dortmund. Der Löschzug Persebeck ist Teil der Feuerwehr Dortmund. Dies ist nicht der offizielle Webauftritt der Feuerwehr Dortmund.